Gesamtverkehrskonzept Görlitz 2020 mit Verkehrskonzept und Parkleitsystem sowie Verzahnung mit der Lärmaktionsplanung

Nach mehrjähriger Arbeit ist das Gesamtverkehrskonzept (GVK) Görlitz 2020 nun zur Beschlussreife in den politischen Gremien der Stadt. Umfangreiche Analysen, der Beschluss eines Leitbildes, die Erarbeitung eines lokalen und kleinteilig nutzbaren Verkehrsmodells, eine hervorragende Einbindung von Akteuren, Öffentlichkeit und Politik sowie eine Konzentration auf machbare und bis 2020 tatsächlich umsetzbare Aufgaben macht das Gesamtverkehrskonzept zu einer tatsächlichen Handlungsbasis. Das Konzept scheut sich dabei nicht, auch konzeptionelle Aufgaben zu benennen um so Konflikte zu lösen, deren Lösung innerhalb des Konzeptes nicht möglich waren bzw. dessen Akzeptanz in Frage gestellt hätten. Neben Empfehlungen zur besseren deutsch-polnischen Verknüpfung sind es auch Fragen der Straßenbahnentwicklung und deren Perspektive, auf die das GVK Antworten und Handlungsansätze zeigt.  

Auch das Verkehrskonzept zur 3. sächsischen Landesausstellung "VIA REGIA" in Görlitz wurde durch IVAS erarbeitet und mit den Ergebnissen des GVK verknüpft. So konnte das Parkleitsystem "Parkring Görlitz" bereits zur Eröffnung im Mai 2011 durch eine begleitende Ausführungsplanung abgestimmt und umgesetzt werden.  

Der Erarbeitung des GVK schloss sich die Lärmaktionsplanung in der 2. Stufe an, die bestimmte Maßnahmen des GVK aufgreift und im Sinne eines Optimierung des Lärmschutzes fortschreibt und optimiert.  

Die ineinander verzahnte Arbeit am GVK mit seinen Analysen, dem Lärmaktionspklan sowie den verkehrlichen Planungen zur Landesausstellung 2011 sorgten für eine Verringerung von Reibungsverlusten und einer deutlichen "Auslichtung" des bisher bestehenden "Maßnahmenwaldes" in Görlitz, um sich in den nächsten Jahren ausgewählten aber wichtigen Projekte widmen zu können.