Verkehrskonzept Checkpoint Charlie – Maßnahmen und Empfehlungen vorgestellt

(Stand: November 2014)  

Der Bereich des Checkpoint Charlie ist ein wichtiges Wahrzeichen der jüngeren deutschen Geschichte mit dem Checkpoint-Charlie-Museum, Mauermuseum, Trabisafart etc. und nicht zuletzt dem Assisi-Panorama und der Friedrichstraße selbst. Aufgrund der sehr starken touristische Nutzung in Überlagerung mit anderen Nutzergruppen kommt es immer wieder zu Konflikten. Das Ingenieurbüro IVAS bearbeitet derzeit ein Verkehrskonzept, in dem aufbauend auf umfangreichen Analysen kurzfristig umsetzbare Lösungsmöglichkeiten für das gesamte Areal zur besseren Bewältigung der Verkehrsabläufe herausgearbeitet werden. Ende November 2014 wurden erste Ergebnisse in einem Workshop mit den Akteueren diskutiert.  

Im Mai und Juni 2014 fanden umfangreiche Erhebungen statt. Neben der Ermittlung des Reisebus- und Stadtrundfahrtaufkommens am Ort wurden mit Unterstützung von Dresdner und Berliner Zählern Fußgängerzählungen und Kfz-Zählungen durchgeführt. Die Befragung der Berliner Stadtrundfahrtunternehmen sowie der Reisebusfahrer vor Ort wird Aussagen u. a. über weitere Probleme im Alltagsverkehr im Areal geben. Umfangreiche Zählungen des ruhenden Verkehrs ergänzen die Erhebungen.  

Der Beginn der Planungen als Begegnungszone für den Bereich ist für 2016 avisiert. Mit der jetzt vorgelagerten Untersuchung zum touristischen Busverkehr soll ein erster Schritt zur kurzfristigen Verbesserung der Verkehrssitutation gegangen werden. In einer vertiefenden Analyse mit umfangreichen Verkehrszählungen, -befragungen, Erhebungen im Ruhenden Verkehrs wurde Defizite und Konflikte zwischen den verschiedenen Nutzergruppen herausgearbeitet.  

In den jetzt vorgestellten Ergebnissen wurden Maßnahmen zur Verbesserung der bestehenden Situation dargestellt, die durch Änderung der Verkehrsorgansiation, Anpassung der Routenführung und Halte-/ abstellmöglichkeiten von Stadtrundfahrt- und Reisebussen erzielt werden können. Dabei wurden die Entwicklungsoptionen des Gebietes ebenso berücksichtigt wie der hohe Stellenweert des tourischen Higlights und die Anforderungen, die durch den Status der Friedrichstraße bestehen.