Klimaschutzteilkonzept für die Hansestadt Stralsund

(Stand: Juni 2015)  

Das Ingenieurbüro IVAS bearbeitet für die Hansestadt Stralsund das Klimaschutzteilkonzept „Klimafreundliche Mobilität – Stralsund steigt um“. Zentrale Aufgabe des Konzeptes wird sein, Strategien und Maßnahmen für den Umweltverbund insbesondere für den Rad- und Fußverkehr sowie für die Elektromobilität abzuleiten, um für die Erreichung des Klimaschutzzieles der Stadt eine möglichst hohe Reduzierung der CO2-Emissonen zu erzielen.  

In einem Workshop Anfang Juni 2015 wurden gemeinsam mit Bürgern, Interessengruppen und Vertretern die Stadt Defizite im Bereich des Fuß- und Radverkehrs diskutiert und erste Ideen für ein Zielnetz Radverkehr für die Stadt Stralsund präsentiert, um diesen sowie auch den Fußgängerverkehr in den nächsten jahren weiter zu fördern und zu entwickeln.  

Dem hohen Pkw-Verkehrsaufkommen steht ein begrenztes Stellplatzangebot gegenüber. Rückstaus in den Erschließungsstraßen zu den Parkbauten und ein zunehmender Parksuchverkehr ziehen negative Umweltbelastungen nach sich. Überschlägigen Berechnungen zufolge erzeugen der Parksuch- und der gebietsfremde Pkw-Verkehr fast 75 % der innerstädtischen CO2-Emissionen.  

Als Maßnahme zur Reduzierung des Parksuchverkehrs ist im Verkehrskonzept Altstadt bereits die Umstrukturierung von bewirtschafteten, öffentlichen Stellplätzen in Bewohnerstellplätze festgeschrieben. Ergänzend hierzu sind für den Besucherverkehr im vorliegenden Konzept „Kombiniert mobil – Verkehrsmittel vernetzen“ Maßnahmen zur Verbesserung des P+R–Angebotes einschließlich Anbindung Nahverkehr (Buslinien) und Marketing enthalten.  

In den folgenden Schritten werden nun Maßnahmen und Strategien zur Förderung des Umweltverbundes, vor allem des Rad- und Fußverkehrs abgeleitet sowie zur Stärkung der Elektromobilität entwickelt.