Verkehrs- und Erschließungskonzept Domberg Freising

(Juni 2015)  

Der Domberg Freising gilt als wichtiges geschichtliches, kulturelles und religiöses Zentrum des Katholizismus in Bayern sowie als touristischer Schwerpunkt höchster Bedeutung. In einem Verkehrs- und Erschließungskonzept sollen bautechnische Möglichkeiten der besseren Anbindung bestehender Parkierungseinrichtungen unter Beachtung der erheblichen Zwänge aus Geologie und Topografie sowie Denkmal- und Landschaftsschutz herausgearbeitet werden. Dabei ist darauf zu achten, dass eine Abstimmung der verkehrlichen Maßnahmenvorschläge in die  

Entwicklung des Gesamtensembles und die Einbindung der Konzeption auf die städtischen Entwicklungsabsichten  

für das Umfeld erfolgt. IVAS bearbeitet das Verkehrs- und Erschließungskonzept gemeinsam mit der BBG als Baugrundgutachter und dem Ingenieurbüro Ohl als Statiker.  

In einem ersten Schritt wurden eine umfassende verkehrliche Bestandsanalyse mit Vekrehszählungen und qualitativen Erfassungen durchgefürt und die maßgeblicher Nutzungskonflikte zwischen verkehrlichen Nutzungen untereinander sowie mit der Freiraumgestaltung und -nutzung herausgearbeitet. Darau ableitend erfolgte die Entwicklung zielgruppenorientierter Lösungsansätze (diözesane Nutzungen, Beschäftigte im Domgelände, Besucher etc.).  

Ziel der Untersuchun ist die Beseitigung der bereits im Bestand bestehen verkehrliche Nutzungsdefizite, insbesondere Konflikte zwischen Kfz-Verkehr und der Nutzung des Freiraumes sowie Entwicklung von Maßnahmen zur Optimierung der Erschließung  

und Anbindung des Domberges, die die nachhaltige Zunahme des Tourismus berücksichtigt.