BASt-Forschungsprojekt "Radverkehr im Mischverkehr auf Hauptstraßen" - Entwurf des Abschlussberichtes

Da Schutzstreifen bereits ab Querschnitten von 7 m Breite eingesetzt werden können, bilden sie bei beengten Verhältnissen sowohl eine Alternative zum benutzungspflichtigen Bordradweg als auch zum Radfahrstreifen, der minimal 9,20 m Querschnittsbreite erfordert. Da in diesem Zusammenhang der Einfluss von Schutzstreifen auf das Überholverhalten von Kfz sowie den Schwerverkehr von großer Bedeutung ist, werden in diesem Forschungsprojekt aus einer Kombination von empirischen Erhebungen und verkehrlichen Simulationen Empfehlungen zu baulichen und verkehrlichen Einsatzgrenzen von Schutzstreifen ausgewiesen. Die empirischen Erhebungen haben ab Frühjahr 2012 in verschiedenen Städten stattgefunden und wurden im Vorher-Nachher-Vergleich auch 2013 noch fortgesetzt.  

Inzwischen kommen Radschutzstreifen häufiger zum Einsatz. Man sieht sie vielerorts. Radfahrer fühlen sich auf diesen sicherer und werden gleichberechtigt im Straßenverkehr wahrgenommen. Dies ist für eine Förderung des Radverkehrs eine wichtige Voraussetzung. Der Forschungsbericht sollte für alle, die einen Einsatz des Radschutzstreifens untersuchen, eine wichtige Handlungsgrundlage bilden.