Auf dem Gelände des ehemaligen Betonwerks soll in Ottendorf-Okrilla eine neue, lebendige Ortsmitte entstehen. Mit dem Abschluss des städtebaulichen Wettbewerbs Ende 2025 wurde hierfür der Grundstein gelegt. Im nächsten Schritt erarbeitet unser Büro die verkehrliche und technische Erschließung des Quartiers als Grundlage für den Bebauungsplan, dessen Rechtskraft bis Ende 2026 angestrebt wird.

Die Neue Mitte soll ein attraktiver Ort der Begegnung, des Wohnens und der Gemeinschaft werden. Ziel ist eine weitgehend verkehrsberuhigte Gestaltung des öffentlichen Raums, die gleichzeitig eine leistungsfähige Erschließung des integrierten Wohngebietes gewährleistet. Die Erschließungsstraße wird so geplant, dass sie sowohl den Bus- und Lieferverkehr als auch den motorisierten Individualverkehr sicher aufnehmen kann.

Ein besonderer Fokus liegt auf einer ausgewogenen Berücksichtigung aller Verkehrsarten. Neben einer sicheren Führung des Radverkehrs innerhalb der Tempo-30-Zone entstehen attraktive und barrierearme Gehwegbereiche mit hoher Aufenthaltsqualität. Gleichzeitig werden Maßnahmen zur Klimaanpassung, wie beispielsweise eine nachhaltige Straßenentwässerung unter Berücksichtigung des Schwammstadtprinzips, in die Planung integriert.

Ergänzend umfasst das Projekt die Planung zum ruhenden Verkehr sowie die Ausarbeitung detaillierter Straßenquerschnitte. So entsteht eine zukunftsfähige Erschließung, die Funktionalität, Sicherheit und Aufenthaltsqualität gleichermaßen vereint.