Seit der gemeinsam mit VCDB und SSP Consult realisierten Neuaufstellung des integrierten Verkehrsmodells begleitet IVAS die Stadt Leipzig bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung dieses wichtigen Planungsinstruments.

Aktuell werden parallel die Integration des Prognosemodells für den Zeithorizont 2040 sowie die umfassende Fortschreibung des Gesamtmodells bearbeitet. Ziel ist es, das Verkehrsmodell an aktuelle Entwicklungen anzupassen und der Stadt Leipzig eine moderne, belastbare Grundlage für die zukünftige Verkehrs- und Mobilitätsplanung bereitzustellen.

Im Zuge der Fortschreibung und Prognose werden sowohl das Nachfrage- als auch das Angebotsmodell weiterentwickelt und an die aktuellen Rahmenbedingungen angepasst. Berücksichtigt werden unter anderem die Bevölkerungsentwicklung, Veränderungen des Mobilitätsverhaltens, aktualisierte Schulstandorte und Bewohnerparkgebiete sowie aktuelle Trends wie Homeoffice, der wachsende KEP-Verkehr und die zunehmende Nutzung von Pedelecs.

Darüber hinaus werden aktuelle Datengrundlagen des öffentlichen Verkehrs aus der Bundesprognose integriert und auch das On-Demand-Verkehrsangebot Flexa im Modell abgebildet. Das Nachfragemodell berücksichtigt zudem die Verflechtungen Leipzigs mit dem Umland sowie den angrenzenden Bundesländern Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Die Weiterentwicklung des Verkehrsmodells schafft damit eine zukunftsfähige Grundlage, um zukünftige Verkehrsentwicklungen realitätsnah abzubilden, Maßnahmenwirkungen fundiert zu bewerten und die Mobilitätsplanung der Stadt Leipzig vorausschauend zu unterstützen.