
Die Gemeinde Ottendorf-Okrilla beabsichtigt, das zentral gelegene Areal des ehemaligen Betonwerks zu einer lebendigen Ortsmitte für ihre rund 10.000 Einwohner zu entwickeln. Im Fokus stehen dabei die Schaffung von Wohnraum, die Ansiedlung nicht störenden Gewerbes sowie der Bau eines neuen Rathauses.
In einem städtebaulichen Werkstattverfahren wurden verschiedene Varianten der Bebauung betrachtet und schließlich eine Vorzugsvariante abgeleitet. Nunmehr sollen die Ergebnisse in einen Bebauungsplan überführt werden.
Als fachliche Zuarbeit zum Bebauungsplan wird durch IVAS eine Verkehrsuntersuchung erstellt, in welcher die Erschließung des Straßennetzes und die Leistungsfähigkeit der Knotenpunkte zur Anbindung an das umliegende Straßennetz mittels eines Verkehrsmodells betrachtet wird. Für schalltechnische Untersuchungen werden entsprechende Verkehrskennwerte der umliegenden Straßen bereitgestellt. Darüber hinaus werden aus dem Prozess heraus Empfehlungen zum ruhenden Verkehr abgeleitet.
Bestandteil der Verkehrsuntersuchung ist eine Verkehrszählung, die zur Plausibilisierung des Verkehrsmodells herangezogen wird.
Für die geplanten Nutzungen im B-Plangebiet wird eine Verkehrsaufkommensabschätzung durchgeführt. Dabei findet die Lage in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Ottendorf-Okrilla Süd und des Busbahnhofes Berücksichtigung.
Die Verkehrsuntersuchung gibt darüber hinaus Empfehlungen, um die sichere Erreichbarkeit des B-Planes für Fußgänger, Radfahrer und Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel zu verbessern und das Potenzial der Verkehrsmittel des Umweltverbundes voll auszuschöpfen.