Haushaltsbefragung Radebeul 2003

Im Rahmen der Erarbeitung des Verkehrsentwicklungsplanes Radebeul erfolgte im Oktober 2003 eine Mobilitätsbefragung der Haushalte in der Stadt Radebeul. Im Vergleich dieser Befragung mit vorangegangenen Befragungen 1993 (Haushaltbefragung) und 1999 (Befragung durch das Forschungsprojekt intermobil) wurden Erkenntnisse zur Mobilitätsentwicklung in Radebeul der letzten 10 Jahre und somit auch zur Wirksamkeit verkehrsplanerischer Maßnahmen gewonnen.  

Dazu wurden Fragebögen an 1.200 private Haushalte ausgegeben - dies entspricht ca. 9 % aller Haushalte der Stadt (ca. 33.000 Einwohner). Der Inhalt der Befragung orientierte sich an den aktuellen wissenschaftlichen Standards für die Durchführung von Mobilitätsbefragungen zum Verkehr (insbesondere des "SrV" der TU Dresden). Befragt wurden u.a. die Anzahl der Fahrzeuge je Haushalt, demografische Angaben zu den Haushaltmitgliedern und Angaben zu den Einzelwegen der Haushaltpersonen am Stichtag, wie z. B. Beginn und Ende, genutzte Verkehrsmittel, Zweck des Weges sowie Quellen und Ziele des Weges.  

Neben den allgemeinen Auswertungen zum Fahrzeugbesitz sowie Modal Split fanden die Besonderheiten Radebeuls im Siedlungsverbund mit Dresden bei der Auswertung besondere Beachtung. Neben den Eckwerten der individuellen Mobilität wurden Zeitreihen erstellt und in Bezug zu ähnlich strukturierten bzw. benachbarten Kommunen gesetzt.